- Fach Angewandte Systemwissenschaft
- Fach Geoinformatik
- Fach Informatik
- Fach Mathematik
- Fachschaft Mathematik / Informatik
- Fachschaft Geoinformatik
| Titel / Thema | Zeit | Ort | Dozent / Dozentin |
| Vorstellung des BSc-Studiengangs "Angewandte Systemwissenschaft" und des 2-Fächer-Bachelor-Studiengangs „Umweltsystemwissenschaft" | 10.15-11.00 | 31/E05 | Dr. Georg Holtz |
Die Systemwissenschaft bearbeitet komplexe und interdisziplinäre Fragestellungen, häufig aus dem Bereich der Mensch-Umwelt-Interaktion. Die eingesetzte Methode ist die Entwicklung von Modellen, meist mathematischer oder Computermodelle. Das Studium des BSc-Studiengangs "Angewandte Systemwissenschaft" sowie des 2-Fächer- Bachelors „Umweltsystemwissenschaft“ umfasst die Fächer Systemwissenschaft, Mathematik, Informatik sowie im grundständigen Bachelor ein Anwendungsfach, das aus einer breiten Palette gewählt werden kann, bzw. im 2-Fächer- Bachelor ein zweites Kernfach neben "Umweltsystemwissenschaft". Der Vortrag führt in das "systemische Denken" ein, erläutert den Aufbau des Studiums und geht auf die Besonderheiten des Studiengangs ein. Des weiteren wird ein Überblick über typische Berufsfelder der Absolventen gegeben.
Fachvorträge/Vorführungen
| Titel / Thema | Zeit | Ort | Dozent/Dozentin |
| Modellierung sozialer Systeme und agentenbasierte Simulation | 13.15-14.00 | 66/E01 | Dipl.-Systemwiss. Geeske Scholz |
Dass unser Verständnis sozialer Systeme begrenzt ist, hat verschiedene Gründe. Zum einen weist die soziale Welt keine den Naturgesetzen vergleichbaren (starken) Regelmäßigkeiten auf. Zum anderen produzieren die Interaktionen vieler einzelner Individuen oft unerwartete Ergebnisse auf der Ebene des Gesamtsystems. Modellbildung und Simulation bieten hier eine Möglichkeit Zusammenhänge zu untersuchen und unser Verständnis zu erweitern. Agentenbasierte Modellierung ist eine Methode, um Auswirkungen individueller Entscheidungen auf das Gesamtsystem zu untersuchen. Dabei haben die einzelnen Einheiten, die Agenten, Entscheidungs- und Handlungsoptionen. Aus diesen ergibt sich das Verhalten auf Systemebene. So können komplexe natürliche und soziale Systeme abgebildet werden.
| Titel / Thema | Zeit | Ort | Dozent/Dozentin |
| Welche Chemikalien sind potentielle Umweltschadstoffe? | 14.00-14.45 | 66/E01 | Dr. Jörg Klasmeier |
Gezielt hergestellte Chemikalien kommen in allen Bereichen unseres Lebens vor, ob als Duftstoff im Shampoo, als Flammschutzmittel im Autositz, als Pestizidrückstand auf Lebensmitteln oder als Wirkstoff in Arzneimitteln. Irgendwann landen fast alle zumindest teilweise in der Umwelt. Doch was passiert dann? Einige werden abgebaut, manche reichern sich in der Nahrungskette an und wieder andere werden mit dem Wind oder mit Wasserströmungen in entlegene Gebiete wie z.B. die Arktis transportiert. Zur Beantwortung der Frage, ob eine Chemikalie ein Problem für das Ökosystem oder den Menschen darstellen kann, werden sehr oft Simulationsmodelle eingesetzt, die das Verhalten in der Umwelt prognostizieren. Dadurch können potentiell problematische Stoffe frühzeitig identifiziert werden.
| Titel / Thema | Zeit | Ort | Dozent/Dozentin |
|
Geoinformatik: Schlüsseltechnologie für die Zukunft Vortrag mit drei Beispielprojekten |
13.15-14.00 | 91/E04 | Prof. Dr. N. de Lange und Mitarbeiter |
|
Geoinformatik: Schlüsseltechnologie für die Zukunft Vortrag mit drei Beispielprojekten |
14.15-15.00 | 91/E04 | Prof. Dr. N. de Lange und Mitarbeiter |
Daten und Informationen mit einem Ortsbezug werden an erstaunlich vielen Stellen des täglichen und öffentlichen Lebens verwendet – nicht nur als Weltraumbilder in »Google Earth«, sondern z. B. auch in Navigationssystemen, beim Umweltmonitoring oder in der kommunalen Planung. Die Geoinformatik ist die Disziplin, die sich mit der Erfassung, Verwaltung, Auswertung und Visualisierung solcher Daten für eine große Bandbreite von Anwendungen befasst. In dieser Einführung wird neben Informationen zum Studium hauptsächlich eine Reihe von Demos direkt am Computer präsentiert, an denen sich die Teilnehmer/innen über Anwendungen der Geoinformatik informieren bzw. selbst aktiv werden können. Im Anschluss an den Einführungsvortrag werden drei Projekte der Geoinformatik vorgestellt, die für Schüler/innen interessant sein können:
| Titel / Thema | Zeit | Ort | Dozent/Dozentin |
| Informatik in Osnabrück | 9.15-10.00 | 31/E05 | Prof. Dr. O. Vornberger |
Es wird das Fach Informatik charakterisiert und es werden die Studieninhalte vorgestellt, die Studenten mit Haupt- oder Nebenfach Informatik in Osnabrück zu erwarten haben.
Fachvorträge/Vorführungen
| Titel / Thema | Zeit | Ort | Dozent/Dozentin |
| Technische Informatik - Informatik und Technik | 10.15-11.00 | 31/501 | Prof. Dr. W. Brockmann |
Technische Systeme wie Handys, Roboter und Kraftfahrzeuge bekommen ein immer komplexeres Innenleben, das ohne moderne Informatik-Methoden nicht mehr zu beherrschen ist. Zukünftig müssen solche Systeme noch flexibler werden und auch autonom auf Störungen reagieren können. Die dafür notwendige Software muss z.B. lernfähig sein und sich an veränderte Bedingungen anpassen. Die erforderlichen Methoden werden bei uns exemplarisch an verschiedenen Plattformen wie mobilen Robotern entwickelt und demonstriert.
| Titel / Thema | Zeit | Ort | Dozent/Dozentin |
| Wie sieht ein Roboter seine Umwelt? | 11.15-12.00 | 31/509 | Thomas Wiemann, M.Sc |
Auf mobilen Robotern kommen verschiedene Arten von Sensoren zum Einsatz, die ein abstraktes Abbild der Umgebung liefern. Bekannte Beispiele sind Kameras und Laserscanner. Die Herausforderung für Informatiker besteht darin, die gelieferten Rohdaten algorithmisch so zu interpretieren, dass sie von einem Computer "verstanden" werden können. In dieser Präsentation wird gezeigt, wie sich solche Methoden zur Steuerung autonomer Roboter verwenden lassen.
| Titel/Thema | Zeit | Ort | Dozent/Dozentin |
| Ingenieurmäßige Software-Entwicklung | 12.15-13.00 | 69/117 | Junprof. Dr. Elke Pulvermüller |
Wie kann man schnell gute und fehlerfreie Software entwickeln? Diese Frage wird von der Disziplin "Software Engineering" seit über 40 Jahren bearbeitet. Programmieren alleine genügt nicht. Mit Beispielen wird umrissen, was darüber hinaus benötigt wird.
| Titel/Thema | Zeit | Ort | Dozent/Dozentin |
| Bioinformatik | 13.15-14.00 | 31/322 | Prof. Dr. Volker Sperschneider |
Ob RNA-Strukturvorhersage, Genomanalyse oder die Auswertung von Microarraydaten - die Bioinformatik ist heute aus der modernen Biologie und Medizin nicht mehr wegzudenken. Anhand einiger Beispiele soll die Komplexität biologischer Probleme verdeutlicht und aufgezeigt werden, wie die Informatik zur Lösung dieser Probleme einen zentralen Beitrag liefert.
| Titel/Thema | Zeit | Ort | Dozent/Dozentin |
| E-Learning - leichter und schneller lernen mit dem Computer? | 14.15-15.00 | 69/117 | Dr. Martin Gieseking, Dr. Tobias Thelen |
Es werden aktuelle E-Learning-Lösungen demonstriert und gezeigt, wofür sie an der Universität, aber auch in Schulen und Betrieben eingesetzt werden. Das Spektrum reicht hier von Lerncommunities über Videoaufzeichnungen von Lehrveranstaltungen bis zum kreativen Online-Lernspiel. Im Anschluss werden offene Forschungsfragen und mögliche Antworten vorgestellt, die zukünftige Informatiker in Zusammenarbeit mit anderen Wissenschaftlern wie Pädagogen und Lernpsychologen darauf finden könnten.
| Titel / Thema | Zeit | Ort | Dozent/Dozentin |
| Besonderheiten der Lehrerausbildung an der Universität Osnabrück | 10.15-11.00 | 69/117 | Prof. Dr. E. Cohors-Fresenborg |
Im Vortrag werden die Konzeptionen von Studiengängen dargelegt, die jeweils für Lehrämter in unterschiedlichen Schulformen qualifizieren. Dabei wird insbesondere deutlich gemacht, wie qualifizierte Studierende durch frühzeitige Einbeziehung in mathematikdidaktische Forschungs- und Entwicklungsprojekte eine besonders zukunftsweisende Ausbildung erhalten.
| Titel / Thema | Zeit | Ort | Dozent/Dozentin |
| Mathematik an der Universität Osnabrück | 11.15-12.00 | 31/E05 | Prof. Dr. Tim Römer |
Mathematik kann in einer Reihe von Bachelorstudiengängen studiert werden:
Diese Studiengänge sowie mögliche anschließende Masterstudiengänge werden vorgestellt.
Fachvorträge/Vorführungen
| Titel/Thema | Zeit | Ort | Dozent/Dozentin |
| Lebendige Mathematik | 12.15-13.00 | 31/E05 | Dipl.-Math. Torsten Görner |
Die Computertomographie ermöglicht es im Gegensatz zum herkömmlichen Röntgen, Querschnitte eines lebenden menschlichen Körpers im Bild darzustellen. Wie bei einer Vielzahl moderner Technologien, hilft die Mathematik, aus den gemessenen Daten die gewünschten Informationen zu erhalten. In einem zweiten Beispiel wollen wir mit Hilfe von Entscheidungsbäumen massenhafte Tests bei Blutproben vermeiden.
| Titel/Thema | Zeit | Ort | Dozent/Dozentin |
| Löcher in der Mathematik | 13.15-14.00 | 31/E05 | Dr. Georg Biedermann |
Es gibt mathematische Konzepte, die einem erlauben festzustellen, ob ein - vielleicht sehr kompliziertes, hochdimensionales - geometrisches Objekt ein ''Loch'' besitzt. Wir werden ein solches Konzept kennenlernen und ein Loch finden, das wieder verschwindet, wenn man zweimal darum herumgeht. Das Publikum wird dies mit Papierstreifen ausprobieren können.
| Titel/Thema | Zeit | Ort | Dozent/Dozentin |
| Wie lang ist eigentlich eine Küste? - Das Küstenparadoxon und fraktale Dimension | 14.15-15.00 | 31/E05 | Dr. Christoph Thäle |
Im Vortrag wollen wir uns dem sogenannten Küstenparadoxon nähern. Es besagt, dass die Küstenlänge von der Messskala abhängig ist. Anschaulich ist klar, dass wir eine größere Küstenlänge erhalten, wenn wir mit einem 5cm-Lineal messen anstatt mit einem Meterstab. Diese einfache Überlegung führt allerdings dazu, dass die Küstenlänge unbeschränkt wachsen muss, wenn wir die Messskala immer feiner und feiner werden lassen und jedes noch so kleine Sandkorn erfassen wollen. Aus diesem Grund ist es im Prinzip unmöglich, in sinnvoller Weise über die Länge einer Küste zu sprechen. Stattdessen muss nach einem anderen Unterscheidungsmerkmal gesucht werden, unter denen die fraktale Dimension besonders populär ist. Sie erlaubt es tatsächlich, zwischen verschiedenen Küsten zu unterscheiden. Beispielsweise hat die südafrikanische Küste die fraktale Dimension 1.02, während die britische Westküste eine fraktale Dimension von 1.25 besitzt.
| Fachvortrag/Studiengänge | Zeit | Ort | Dozent / Dozentin | Kurzbeschreibung |
| Infostand |
9.00-15.00 |
31/Foyer EW-Gebäude |
Fachschaft Geoinformatik |
Informationen aus Studierendensicht über das Studium der Geoinformatik, Live-Demos |